als sich abzeichnete, dass alois immer weniger bei den inspirierten präsent sein würde, begannen erste denkprozesse. wie würde es weitergehen, wie sollten wir weitere lieder schreiben, wie wollten wir unseren namen in dresden publik machen, wenn wir uns so wenig untereinander sehen?! zu eben jener zeit kam es aber, dass franzi uns ihren neuen freund tom vorstellte. er besuchte uns bei einigen proben in der garage und auch privat verstanden wir uns immer besser, da tom ähnlich durchgedreht war wie wir und über ähnliche dinge lachen konnte. es hatte quasi auch
bei uns gefunkt. über das internet und icq wurde die beziehung weiter gefestigt und wir teilten song- und musikalische ideen aus. tom spielte selbst gitarre und franzi erwähnte hin und wieder, dass tom auch kein allzu schlechter sänger wäre.
nachdem wir den sehr kalten winter von 2005/2006 bereits frierend in unserer garage verbringen mussten, beschlossen wir, uns umzusehen nach einem neuen, besseren proberaum, am besten mit heizung und mehr als einer steckdose. wir hatten bereits die erste stromrechnung von der garagenverwaltung erhalten und hatten bemerkt, dass wir den strompreis in dem halben jahr in dem wir da waren, mehr als verzwanzigfacht hatten… wie auch immer sie es gefunden haben, wissen wir immer noch nicht, aber: tom und franzi fuhren in niedersedlitz spazieren und fanden ein altes industriehaus und fragten dort mal nach wie es denn aussähe.
wir zogen dann sofort um, nahmen all unsere sachen aus der garage und
verfrachteten es in einen wohnzimmerähnlichen raum, natürlich ohne möbel, teppich usw.. marcus bekam einen teppich unter sein gesamtes drumset, das auch schon zuwachs erhalten hatte, und wir richteten uns so schön wie möglich ein, damals noch mit der orgel, die auch noch sehr lange zeit im proberaum stand, aber: wir hatten jetzt immerhin einen proberaum, einen sehr guten sogar, wir richteten uns weiterhin ein, indem wir uns aus dem keller einen ofen besorgten, einige möbel aus dem ersten stock und die wände und die decke mit laken behingen. es war eine tierische arbeit, aber es hat sich definitiv gelohnt.
ein weiterer auftritt in der offenen bühne bahnte sich an, wir wussten erneut, dass alois nicht dabei sein würde, daher waren die vorbereitungen wieder sehr bandbezogen und ohne alois, dafür fing ich mit tom an, einige unserer lieder zu bearbeiten auf 2 gitarren und es wurde dann offiziell. tom wurde unser 2. gitarrist und bei der offenen bühne hatten wir unseren letzten auftritt als „die inspirierten“ und stellten tom als 5. mann vor. einen namen hatten wir noch nicht aber mehr möglichkeiten und ideen.
nach dem auftritt erhielten wir die chance auf dem hechtfest zu spielen, was 4 monate später stattfinden sollte.
wir trafen uns bis zu 3 mal die woche und arbeiteten alles um, bis wir bemerkten, dass es nicht sehr sinnvoll war, das alles von zuhause aus zu machen, da bei proben unerwartet viel material entstand, an mehreren samstag morgen (wir trafen uns immer um 10!) entstanden einige lieder, welche auch jetzt noch gespielt werden. die meisten unserer lieder entstehen im proberaum, ohne vorbereitung, aus launen heraus und ideen, die miteinander verwoben werden, es ist alles reine inspiration, nichts geplantes mehr dabei. aufgrund der inspirationsflashs die wir an eben jenen samstag morgen hatten, kamen wir auf die idee uns the saturday morning zu nennen. so begann es also.
mit the saturday morning haben wir gelernt, dass man selbst mit den unterschiedlichsten ideen und vorbildern und geschmäckern noch musik kreieren kann.
heusch entwickelte sich immer mehr in richtung oldschool, liebt bands wie funkadelic und die frühen red hot chili peppers alben, sowie „seine“ oldies. marcus bewegte sich immer mehr richtung indie und schnellere sachen, fand schließlich durch mich seine lieblingsband dredg und fühlt sich mittlerweile in jeder schlagzeugbetonten „kranken scheiße“ zuhause, etwa the mars volta, dream theater und andere. tom liebt melodic metal und true-schoole sachen, lustigerweise auch coheed & cambria, was mehr oder weniger eine pop-metall band ist, die sehr oft mit the mars volta verglichen wird (warum auch immer, sicher wegen dem gesang), zudem liebt tom auch dredg, was uns als band insgesamt mehr oder weniger verbindet, ähnlich wie die red hot chili peppers.
franzi hört auch sehr viele sachen von tom mit, liebt aber auch französische musik und natürlich musik mit großem fokus auf den gesang. ich hingegen habe mich mehr oder weniger dem art- und progressive rock verschrieben, the mars volta, dredg, the fall of troy sowie portugal. the man. wir kommen alle aus sehr unterschiedlichen richtungen, aber irgendwie schaffen wir es immer wieder einen konsens zu finden…

rein stilistisch ist es sehr schwer uns zu erfassen, am ehesten würde noch alternative rock passen, uns wurde bereits einige male stillosigkeit vorgeworfen, aber wir denken, eben darin liegt unsere stärke. wir arbeiten zudem gern mit mehrstimmigkeit und sind momentan daran das auch noch mehr auszubauen. was unsere musik zudem ausmacht ist der charakter der lieder, der meist immer noch einen leicht improvisierten touch hat, meistens gibt es auch stellen, wo es soli gibt, die von heusch, marcus
und mir immer improvisiert werden, tom hat einige soli die er immer gleich spielt, aber improvisiert auch gern, manchmal verwenden wir auch andere rhythmen, aber nicht in dem krassen maße wie beispielsweise portugal. the man.

im august 2009 ist es zeit auf wiedersehen zu sagen… wir haben uns aufgrund… unterschiedlicher vorstellungen wie es weitergehen sollte getrennt. wie es weitergehen wird, wird sich zeigen, marcus, heusch und ich werden zunächst zusammen weiterarbeiten und eine neue linie suchen.
als zusammenfassung unserer erfolge hier mal eine auflistung unserer auftritte bisher und die zusammenfassung von myspace:
Samstag Morgen, die Proberaumtür fliegt auf. Da ist was in der Luft. Eine nicht fassbare Spannung besteht zwischen den 5 Mitgliedern der Band, die sich irgendwie entladen wird. Die Frage ist nur: wie?
Musikalische Pläne wurden langsam aber stetig artikuliert als Falk (Gitarre, Gesang), Heusch (Bass, Gesang) und Marcus entschlossen eine Band zu gründen, schon damals war die höchste Maxime möglichst kreativ und inspirativ Musik zu kreieren, hauptsächlich mit hohem improvisatorischem Anteil. Als jedoch Franzi (Gesang) und Tom (Gitarre, Gesang) dazu stießen wurde beschlossen von vorn anzufangen, etwas komplett neues auszuprobieren.
Aus den Spannungen entstehen Songs, unvorhergesehen, ungeplant und doch forciert, irgendwo zwischen all den vermeintlich unvereinbaren Stilgrenzen entstehen Ideen, die zu Improvisationen führen aus denen Abläufe, Strukturen und schlussendlich Songs entstehen.
Unser Stil bewegt sich in all den Grenzen die wir uns nicht auferlegen, die Produkte sind stets eine Zusammenführung all der Einflüsse und Ideen, die sich miteinander vereinbaren lassen. Daher nennen wir unseren Stil Progressive Pop, da für uns eingängige Lieder entstehen, die komplett im Proberaum durch reine Interaktion entstehen.
Wir sind The Saturday Morning – wir machen Musik, wie sie für uns am besten klingt.
Am 30.01.2009 ist es nun offiziell:
Unsere EP „Saturday, Finally!“ ist offiziell bei uns erhältlich, entweder auf Konzerten für je 2 Euro das Stück oder auch gern per Post. Schreibt uns einfach an.
Bisherige Auftritte/Referenzen:
2009
- 02.06.09 – The Saturday Morning im Studentenclub Mittweida
- 27.04.09 – Support für Pedro Mountains Mummy in der Groovestation
- 18.04.09 – Zusammen mit Morello Cherry im alten Bahnhofsgebäude Dresden Strehlen
- 04.04.09 – Support für Lingby in Katys Garage
- 28.02.09 – Evil Evening – Back to the Roots in der Chemiefabrik
- 28.02.09 – Jugendtag der Demokraten in der Grotte Dresden Nickern
2008
- 27.09.08 – Bandcontest Bad Schandau
- 02.06.08 – Bergfest der Chemieingenieure im Bärenzwinger
- 25.01.08 – Pre-XX Bandkontest im Beatpol
- 24.01.08 – Absolventenfeier der Lehramtsstudenten im Weberbau
2007
- 27.11.07 – Radioauftritt bei Coloradio
- 01.10.07 – Euroschulenball im Feldschlösschen
- 25.08.07 – Hechtfest 2007 vor dem Leonardo
- 25.08.07 – Hechtfest 2007 Schrammelmania Bandcontest
- 29.04.07 – erster Auftritt in der offenen Bühne im Hecht

the saturday morning:
franzi – gesang
tom – gitarre, gesang
falk – gitarre, gesang
heusch – bass, gesang
marcus – schlagzeug