way huge swollen pickle mk-ii

13/09/2009 von aganim

ein kurzes huiuiui… auf der suche nach einer deftigen verzerrung bin ich hierüber gestolpert. ich hatte mir im vorhinein einige sehr tolle videos angeschaut und dachte mir ich müsste dieses teil einfach mal ausprobieren. ich hatte es dann im musikladen mit einer ziemlich miesen gitarre getestet. der sound war etwas zu höhenlastig und irgendwie haben so ein bisschen die eier gefehlt.

mit meiner gitarre und meinem verstärker ergab sich ein ähnliches klangverhalten. für den krassen preis darf man glaube ich schon etwas mehr verlangen dürfen. das effektgerät hat zwar unglaublich viele einstellmöglichkeiten, die den sound auch wirklich in großem umfang verändern, aber insgesamt ist mir der sound nicht fett genug. meiner meinung nach fehlen die mitten in teilweise zu hohem anteil. bass und treble sind omnipräsent. wird der tone-regler gedreht, so ist alles drin zwischen mulmigen rummuffen und fietschigen kratzen. das problem ist dabei allerdings, dass dann wirklich nur die entsprechenden frequenzen beschnitten werden, wodurch der sound einiges an punch verliert an dem es dem effekt sowieso etwas mangelt (meines erachtens…).

im vergleich zu meinem big muff (der ja echt nicht viel kann, aber das was er macht…) gibt es einige diskrepanzen, auch wenn viele den swollen pickle als harten big muff konkurrenten, oder gar die ablösung, sehen. ich persönlich bevorzuge den günstigen und sehr eingeschränkten muff-sound auch wenn ich gern mal ein boutique-pedal haben würde. allerdings muss das preis-leistungs-verhältnis stimmen – das ist hier leider nicht der fall..

das swollen pickle hat aber ein unheimlich gutes artwork und wurde mit viel witz und charme bearbeitet. besonderes highlight ist die verpackung!

randinfos:

regler: loudness (volume), filter (tone), sustain (distortion), scoop (mitten-regler für viel oder wenig mitten), crunch (anteil an kompression), 2 interne regler: voice (frequenzbereich von scoop einstellen), clip (verzerrungscharakter einstellen)

peripherie: input, output, 9 V-standard boss anschluss, auch mit batterie betreibbar

electro harmonix frequency analyzer

19/07/2009 von aganim

eines tages erreichte mich eine holzschachtel, auf welcher in merkwürdigen lettern geschrieben stand:“electro harmonix frequency analyzer“. ich öffnete sie und war verzückt. ich habe seitdem die merkwürdigsten sachen damit fabriziert…

kiste 1

kiste 2

wer auf der suche nach unglaublich abgefahrenen sachen ist – nach sounds, die einfach nicht mehr nach gitarre klingen – sollte sich eingehendst mit dem electro harmonix frequency analyzer, einem ring-modulator, beschäftigen. ich weiß zwar nicht genau, was das ding macht, aber es klingt immer unheimlich krank, so ein wenig nach roboter-gitarre. kann man aber an sich sehr schwer beschreiben und es gibt auch sehr wenige anwendungsmöglichkeiten bei sagen wir mal… harmonisch/melodischer musik.

ich hab gelesen, dass dem gespielten ton 2 weitere töne zugefügt werden, welche nach einer bestimmten frequenz ausgesucht werden. ich glaube, wenn man einen ton spielt, dann wird eine ausgewählte frequenz dazugemischt (je nach eingestellter frequenz also unter dem gespielten oder über dem gespielten ton). dann nimmt er den abstand der beiden töne (natürlicher und artifizieller) und geht nochmal in die andere richtung. wie gesagt, keine ahnung, ob das wirklich stimmt, mich würde es selbst interessieren, auf jeden fall sehr geiles teil. aber man muss wirklich drauf stehen!

es gibt auch noch einen filter-knopf, der irgendwelche hohen frequenzen wieder rausnimmt. auf jeden fall wird es ein wenig bassiger, ist jetzt nicht so mein fall, aber ich habs halt nicht so sehr mit den tiefen frequenzen, wenn das so rummuffelt.

in den meisten videos wird sich ein haupt-ton gesucht. dann stellt man den frequency analyzer so ein, dass der gewählte ton in resonanz ist mit den künstlich erzeugten, dann hat man quasi immer einen ton, der immer gut klingt und alle anderen… nicht so. das kann man aber natürlich nach belieben machen. dafür gibt es auch den fine-regler, mit dem man die frequenz genau einstellen kann. im hand(beipack-)zettel steht übrigens, dass der effekt besonders geeigent wäre für holzblasinstrumente… okay..

ich hab zum glück – gerade noch so – eine alte version gekriegt, wie man auf dem bild sehen kann. die neuen, in so einer kleinen kiste find ich rein optisch nicht so cool irgendwie… aber man spart dadurch ordentlich platz, denn diese metall-box ist ziemlich groß und nimmt auf einem effektboard viel platz ein. außerdem braucht das ding extern strom und zwar nicht nur 9 V sondern 40 V an 100 mA. das netzteil ist aber in dem paket inbegriffen!

randinfos:

regler: blend (anteil am signal), fine, shift, filter

peripherie: input, direct out (ohne effekt), effect out, 40-V-strom adapter

electro harmonix frequency analyzer

boss dd-7

12/07/2009 von aganim

der erste schritt in eine neue richtung, zumindest was effekte angeht. ein delay. aufgrund der riesenfülle an einstellmöglichkeiten, kann ich hier nur einen kurzen einblick bieten an dingen, die das dd-7 ausmachen. es macht aber unheimlichen spaß mit dem delay einfach rumzuspielen, die verschiedensten sachen auszuprobieren und die grenzen auszuloten, die ein delay so haben kann. ich werde hier auf meine 3 lieblingsmodi eingehen, die man hier so spielen kann:

800 ms – ein sehr guter digital delay, der weder zu kurz ist (die einstellungen darunter ähneln alle teilweise einem slapback-delay, aber lassen sich auch sehr gut einstellen um coole delaysounds zu generieren) noch zu lang (es gibt auch noch 3200 ms, aber im moment weiß ich noch nicht, wofür ich das so benutzen könnte…). viele lustige mars volta sachen lassen sich damit machen (diese komischen vogelsounds, die omar gern mal macht) oder mit hohlen sounds und geschlechtslosen linien kann man sehr gute foals sachen zocken oder alles was auch immer ein delay benötigt… eine besonders lustige sache ist akustik-techno, wie ich es nenne. dafür wird feedback fast bis zum anschlag hochgeregelt und dann einige noten gespielt, die sich dann überschlagen. wenn man jetzt mit der delayzeit spielt, entstehen je nach belieben unglaublich abgefahrene rhythmisch vertrackte sounds, die doch teilweise extrem hart klingen. wenn man das jetzt noch loopen könnte… dann wäre es sehr geil, aber es geht leider nicht mit einem effekt… so kann man nichts drüber spielen um dem ganzen die krone aufzusetzen, sondern nur dem chaos lauschen.

hold – 40 sekunden zur freien verfügung… und unendlich viele overdubs… reicht das?! was man hier an sachen machen kann ist abseits jeder vorstellung. von kompletten liedern und harmonischen spielereien und geterzten solo-läufen über die abgefahrensten sachen jenseits jeglichem scheinbar möglichen. einfach mal zu früh den hold-schalter drücken und schon kriegt man einen 17/8-takt par excellence… und dann spielt man einfach noch mehr verrückte sachen drüber und erfreut sich dann einfach an der merkwürdigkeit!

reverse – macht exakt das, was man sich darunter vorstellt. damit lassen sich auch viele lustige sachen kreieren. wenn man den level-regler komplett hochdreht, dann gibt es nur den effekt zu hören. hiermit lässt sich sehr hübsch experimentieren, macht echt spaß, und der jimi-effekt ist einfach kult!

es gibt aber trotzdem viele sachen, die mich etwas stören. zum einen ist es ein wenig nervig, dass man nur tappen kann, wenn man 2 sekunden den schalter drückt. wenn man aber im tap-modus ist, muss man wieder 2 sekunden halten, damit man wieder in den „normalen“ effekt kommt und dann quasi noch einmal drauf drücken, damit der effekt aus ist… ich will nicht immer und durchgehend delay, daher stört mich das etwas, aber mit einem zusätzlichen tap-schalter, den man bei „tempo“ reinmachen kann wird es viel leichter, da dann tappen und on/off getrennt vorliegen und man viel mehr regelfreiheit hat! ähnliches gilt beim hold-modus. um das ge“loop“de und die overdubs auszuschalten, muss mann den schalter zweimal betätigen. Außerdem kann man keine einzelnen overdubs ausschalten oder löschen. was einmal drin ist, ist immer drin. zudem hat man im loop-modus kein delay/echo mehr drin, was teilweise etwas schade ist, da das richtig toll wäre, immerhin sind die 2 potis ja nicht in benutzung im loop-modus. es wäre auch sehr lustig gewesen, wenn man beispielsweise die loop-zeit hätte verändern können, also das aufgenommene verlangsamen oder verschnellern könnte.. aber es ist auch eher ein schmankerl und sollte nicht zu sehr stören, es ist primär ein digitales delay.

es gibt auch noch viele andere delay-arten, wie das analoge delay, bei dem die repeats immer bassiger werden, wie es bei einem analogen delay halt so ist. laut hersteller gibt es beim modulate delay auch einen zusätzlichen chorus, den ich aber bisher noch nicht so wahrnehmen konnte, allerdings hab ich es eh nicht so mit subtilen effekten…

insgesamt eine sehr gute investition. man kriegt viel geboten für einen sehr guten preis. außerdem kann man noch sehr viele sachen einstellen (bei alternativer stöpselung der kabel kriegt man doppelte delayzeit, mit einem expression pedal kann man regellos die d.time verändern, was ich mir sehr cool vorstelle). ob man allerdings lieber noch etwas warten will und etwas mehr geld ausgeben will um sich etwas „richtiges“ zu kaufen (wenn man mehr haben will, mehr zum einstellen, etc.) sollte man vorher in betracht ziehen, ich für mich bin froh es zu haben, evtl. kauf ich mir noch einen tap-schalter oder lieber gleich ein line 6 dl-4…

randinfos:

regler: e.level (lautstärke des effekts), f.back (anzahl der delays), d.time (zeitabstand zwischen delays) und mode (reverse, analog, modulate, hold, 50 ms, 200 ms, 800 ms, 3200 ms)

peripherie: 2 inputs, 2 outputs (stereo), expression/tap (tempo/exp), 9 V standard boss anschluss oder 9 V-batterie

boss dd 7

mxr distortion iii m-115

13/04/2009 von aganim

es hat den anschein, ich habe es endlich gefunden. die perfekte balance zwischen fettem sound, ordentlichem gain und transparenz. (für google): der mxr distortion iii / distortion 3 ist nicht nur äußerst günstig mit seinen 85 euro sondern auch rot und sehr vielseitig. leider auch sehr klein, ich hoffe in äußerster action werde ich ihn nicht schrotten…

rein soundmäßig ist das ganze irgendwie richtung od-3 angelegt hat nur viel mehr gain-reserve und klingt irgendwie viel organischer. und im vergleich zum ds-2 verliert eben jener sehr viel boden. sehr transistormäßig klingt er da und auch etwas fad. der distortion iii klingt sehr authentisch nach einer voll aufgedrehten orange-röhre. der sound an sich ist ziemlich höhenbetohnt kann aber auch sehr fett sein, hängt ein wenig von der equalizer-einstellung ab, doch bei höherem grundgain orientiert sich der sound sehr stark am verstärker. soll heißen, wenn ich meinen vox ac 30 cc2 aufdrehe und den distortion iii anschließe wird das ganze recht treblig. konnte es leider mit keinem anderen verstärker probieren, aber ich denke mal, das ist allgemein so. auch der name distortion iii kann eventuell etwas fehlleiten, in den unteren gain-niveaus ist es eher ein overdrive, erst ab dem letzten drittel wirds gern etwas heftiger…

ich bin zunächst auf jeden fall sehr zufrieden, das ist mein erster verzerrer, der nicht nur professionell ausschaut (nichts gegen boss, aber irgendwie… die hat jeder und die farben und das design ist halt sehr… speziell) sondern dazu auch noch unerwartet gut klingt, hat so ein wenig was von einem boutique-verzerrer find ich (ohne jemals einen gespielt zu haben, erfüllt er das, was ich mir darunter vorstelle). auf jeden fall mal antesten, es lohnt sich!

randinfos:

regler: output, tone, distortion

peripherie: input, output, 9-V (normal boss) auch mit batteriebetrieb möglich (aber umständlich, man muss erst das untere blech abschrauben)

mxr distortion iii

mxr micro amp m-133

29/03/2009 von aganim

der mxr micro amp ist eine sehr feine sache. an sich ist er einfach nur ein signalbooster, der aber dadurch dafür sorgt, dass der amp höher gefahren wird. an sich handelt es sich dann auch um einen overdrive, aber einen natürlichen, der den ton nicht beeinflusst, sondern lediglich den gain regler hoch dreht. dadurch wird der amp auch etwas lauter, was ja klar ist, da bei höherem gain natürlich auch mehr volume rauskommt am ende!

das einzige problem was das ganze evtl. bietet ist, dass man dafür auch einen sehr guten amp braucht, also auch möglichst einen röhrenamp. vllt. klingt es auch mit einem transistor gut, aber wenn es sich lohnen soll (und das soll es ja) dann unbedingt vor einer röhre einsetzen. grad wenn man einen einkanaligen hat, dann kann man dadurch sehr schnell einen zweikanaler draus machen.

wenn man dies jedoch macht, dann muss man sehr mit den amp-einstellungen aufpassen. bei meinem vox ac 30 cc2 zum beispiel muss man darauf achten, dass bei erhöhtem gain der treble anteil erhöht wird und damit der amp insgesamt auch sehr kratzig und treblig wird. also vorher nachdenken!

hab das gute teil neulich mal in einem größeren musikladen in der nähe ausgetestet, die glücklicherweise auch meinen amp da haben. gesehen hab ich den micro amp, als ich bei omar a. rodriguez-lopez in berlin war und ganz vorn stand. omar hat ihn bei dem konzert als overdrive benutzt, also mit gain voll aufgedreht und das vor einem orange rockerverb 100… sehr geil also!

mittlerweile hab ich ihn mir auch gekauft, ist einfach notwendig um manche sachen einfach so richtig fett zu machen, ich mag das angezerrte, wenngleich das umso mehr spaß macht mit einer singlecoil-gitarre. dass man damit das gesamte signal lauter machen kann um damit den unterschied singlecoil-humbucker oder den signalverlust bei vielen effektgeräten auszugleichen sei hiermit auch noch erwähnt..

randinfos:

regler: gain

peripherie: input, output, 9 V-anschluss

mxr micro amp

proco the rat 2

22/03/2009 von aganim

weiterhin auf der suche nach dem perfekten zerrer der mir die lücke zwischen od-3 und ds-2 füllt.

leider eher kein treffer: die „ratte“ lässt sich eher zwischen big muff pi und ds-2 setzen, hat einen sehr fetten sound, sehr muffig und mir persönlich zu brettig.  zudem gibt es ein gewisses kleines problem mit der sensibilität, da mit abnehmendem volume der gitarre die zerre nicht direkt transparenter wird, was leider etwas schade ist.

rein soundmäßig ist das ganze recht komprimiert geworden, sehr fett und teilweise sogar so untransparent wie der big muff pi. das ist an sich nicht so schlimm, da ich ja an sich auch nach was sehr fettem war, doch ich wollte, dass meine gitarre trotzdem noch durchschimmert.

ein weiteres, für mich, sehr großes problem, was bei mir auch letztendlich dazu führte, das pedal wieder zurück zu schicken: der fußschalter. immer wenn ich den schalter drückte mit dem fuß kam ich unabsichtlich an die regler und dadurch hat sich das gute ding ständig verstellt. das ist äußerst schade, weil grad wenn man live spielt und dadurch nicht immer seinen körper komplett unter kontrolle hat, birgt das ganze wirkliche gefahren, denn dadurch kann man das ganze noch mehr verstellen und wenn man nicht aufpasst, einen regler abbrechen (ist mir nicht passiert, aber bin immer dran gekommen…). vllt. spiel ich zu enthusiastisch und zu ausufernd, aber… das störte mich sehr.

ein weiteres problem (schade, dass ich nur meckern kann) ist das batteriefach. wenn man kurz den fehler begeht und es öffnet, kann es passieren, dass die elektronik zerstört wird, weil das ganze ohne jegliche toleranz aufgebaut ist. wenn man dann auch noch eine batterie reinmacht merkt man, dass die batterie mit deckel gar nicht reinpasst und dabei viele transistoren wegkippen. dadurch durfte ich mir noch ein zweites zusenden lassen. vielleicht hatte ich auch einfach nur pech, aber wenn das öfter passiert wäre das ganze ein debakel.

insgesamt war ich recht unzufrieden mit dem pedal und werde nun weitersuchen…

randinfos:

regler: distortion, filter, volume

peripherie: input, output, 9 V-Stromanschluss (kleine klinke, auch mit batterie zu betreiben, aber davon ist abzuraten)

proco - the rat 2

jan’s gitarren und bass customshop „electric wood“

27/01/2009 von aganim

in kleineren städten mag es etwas schwerer sein einen gitarrenbauer und bastler zu finden, da größere städte vllt. auch mehr potential vermuten lassen. als ich probleme mit meiner strat hatte, weil ständig die saiten gerissen waren und andere kleinere sachen waren (wie abgenutzte bünde) hatte ich mich umgehört und umgeschaut, wo ich hier in dresden was machen lassen könnte.

schwieriges thema, willy im zoundhouse hat zwar grundsätzlich ahnung, als er mir aber offerierte 2 neue pickups einzubauen für einen preis von 200 euro hab ich ziemlich geschluckt und mich erstmal zurück gezogen, doch dann, als das zoundhouse umzog und sich zufällig ein customshop schild dazu gesellte war ich sofort dabei.

mittlerweile hat jan sich vom zoundhouse getrennt (nicht im guten…) und seinen eigenen customshop hochgezogen, der sich electric wood nennt. um es für google mal ein wenig hervorzuheben: customshop dresden für gitarre und bass.

sowohl kleinere arbeiten erledigt er gern und schnell und hat zudem immer ein äußerst gutes preis-leistungs-verhältnis und ist sehr zuvorkommend. das beste ist allerdings, wenn es um größere sachen geht (paintjobs, pus, fräsungen, etc.) hat er äußerst viel erfahrung und bringt sich meist mit eigenen ideen ein, was immer sehr gut ist, da man selbst das ganze system nicht bzw. nur so halb durchschaut was eine gitarre alles ausmacht. natürlich hat er auch ahnung von der ganzen elektronik und schaltern. er sagt immer, alles was man sich vorstellen kann, kann man auch bauen! das ist ein optimismus, der mir gefällt.

bisher hab ich meine squier super-sonic bei ihm komplett customhoppen lassen und demnächst wird es wohl noch mehr geben… wer also etwas an seiner gitarre verändern oder richtig einstellen will oder einfach ma sich beraten lassen will sollte sich mal bei jan melden!

electric wood

the saturday morning

24/01/2009 von aganim

als sich abzeichnete, dass alois immer weniger bei den inspirierten präsent sein würde, begannen erste denkprozesse. wie würde es weitergehen, wie sollten wir weitere lieder schreiben, wie wollten wir unseren namen in dresden publik machen, wenn wir uns so wenig untereinander sehen?! zu eben jener zeit kam es aber, dass franzi uns ihren neuen freund tom vorstellte. er besuchte uns bei einigen proben in der garage und auch privat verstanden wir uns immer besser, da tom ähnlich durchgedreht war wie wir und über ähnliche dinge lachen konnte. es hatte quasi auch tombei uns gefunkt. über das internet und icq wurde die beziehung weiter gefestigt und wir teilten song- und musikalische ideen aus. tom spielte selbst gitarre und franzi erwähnte hin und wieder, dass tom auch kein allzu schlechter sänger wäre.

nachdem wir den sehr kalten winter von 2005/2006 bereits frierend in unserer garage verbringen mussten, beschlossen wir, uns umzusehen nach einem neuen, besseren proberaum, am besten mit heizung und mehr als einer steckdose. wir hatten bereits die erste stromrechnung von der garagenverwaltung erhalten und hatten bemerkt, dass wir den strompreis in dem halben jahr in dem wir da waren, mehr als verzwanzigfacht hatten… wie auch immer sie es gefunden haben, wissen wir immer noch nicht, aber: tom und franzi fuhren in niedersedlitz spazieren und fanden ein altes industriehaus und fragten dort mal nach wie es denn aussähe.

wir zogen dann sofort um, nahmen all unsere sachen aus der garage und proberaumverfrachteten es in einen wohnzimmerähnlichen raum, natürlich ohne möbel, teppich usw.. marcus bekam einen teppich unter sein gesamtes drumset, das auch schon zuwachs erhalten hatte, und wir richteten uns so schön wie möglich ein, damals noch mit der orgel, die auch noch sehr lange zeit im proberaum stand, aber: wir hatten jetzt immerhin einen proberaum, einen sehr guten sogar, wir richteten uns weiterhin ein, indem wir uns aus dem keller einen ofen besorgten, einige möbel aus dem ersten stock und die wände und die decke mit laken behingen. es war eine tierische arbeit, aber es hat sich definitiv gelohnt.

ein weiterer auftritt in der offenen bühne bahnte sich an, wir wussten erneut, dass alois nicht dabei sein würde, daher waren die vorbereitungen wieder sehr bandbezogen und ohne alois, dafür fing ich mit tom an, einige unserer lieder zu bearbeiten auf 2 gitarren und es wurde dann offiziell. tom wurde unser 2. gitarrist und bei der offenen bühne hatten wir unseren letzten auftritt als „die inspirierten“ und stellten tom als 5. mann vor. einen namen hatten wir noch nicht aber mehr möglichkeiten und ideen. falknach dem auftritt erhielten wir die chance auf dem hechtfest zu spielen, was 4 monate später stattfinden sollte.

wir trafen uns bis zu 3 mal die woche und arbeiteten alles um, bis wir bemerkten, dass es nicht sehr sinnvoll war, das alles von zuhause aus zu machen, da bei proben unerwartet viel material entstand, an mehreren samstag morgen (wir trafen uns immer um 10!) entstanden einige lieder, welche auch jetzt noch gespielt werden. die meisten unserer lieder entstehen im proberaum, ohne vorbereitung, aus launen heraus und ideen, die miteinander verwoben werden, es ist alles reine inspiration, nichts geplantes mehr dabei. aufgrund der inspirationsflashs die wir an eben jenen samstag morgen hatten, kamen wir auf die idee uns the saturday morning zu nennen. so begann es also.

mit the saturday morning haben wir gelernt, dass man selbst mit den unterschiedlichsten ideen und vorbildern und geschmäckern noch musik kreieren kann. heuschheusch entwickelte sich immer mehr in richtung oldschool, liebt bands wie funkadelic und die frühen red hot chili peppers alben, sowie „seine“ oldies. marcus bewegte sich immer mehr richtung indie und schnellere sachen, fand schließlich durch mich seine lieblingsband dredg und fühlt sich mittlerweile in jeder schlagzeugbetonten „kranken scheiße“ zuhause, etwa the mars volta, dream theater und andere. tom liebt melodic metal und true-schoole sachen, lustigerweise auch coheed & cambria, was mehr oder weniger eine pop-metall band ist, die sehr oft mit the mars volta verglichen wird (warum auch immer, sicher wegen dem gesang), zudem liebt tom auch dredg, was uns als band insgesamt mehr oder weniger verbindet, ähnlich wie die red hot chili peppers. franzifranzi hört auch sehr viele sachen von tom mit, liebt aber auch französische musik und natürlich musik mit großem fokus auf den gesang. ich hingegen habe mich mehr oder weniger dem art- und progressive rock verschrieben, the mars volta, dredg, the fall of troy sowie portugal. the man. wir kommen alle aus sehr unterschiedlichen richtungen, aber irgendwie schaffen wir es immer wieder einen konsens zu finden…

tom und heusch

rein stilistisch ist es sehr schwer uns zu erfassen, am ehesten würde noch alternative rock passen, uns wurde bereits einige male stillosigkeit vorgeworfen, aber wir denken, eben darin liegt unsere stärke. wir arbeiten zudem gern mit mehrstimmigkeit und sind momentan daran das auch noch mehr auszubauen. was unsere musik zudem ausmacht ist der charakter der lieder, der meist immer noch einen leicht improvisierten touch hat, meistens gibt es auch stellen, wo es soli gibt, die von heusch, marcusmarcus und mir immer improvisiert werden, tom hat einige soli die er immer gleich spielt, aber improvisiert auch gern, manchmal verwenden wir auch andere rhythmen, aber nicht in dem krassen maße wie beispielsweise portugal. the man.

the saturday morning im studio

im august 2009 ist es zeit auf wiedersehen zu sagen… wir haben uns aufgrund… unterschiedlicher vorstellungen wie es weitergehen sollte getrennt. wie es weitergehen wird, wird sich zeigen, marcus, heusch und ich werden zunächst zusammen weiterarbeiten und eine neue linie suchen.

als zusammenfassung unserer erfolge hier mal eine auflistung unserer auftritte bisher und die zusammenfassung von myspace:

Samstag Morgen, die Proberaumtür fliegt auf. Da ist was in der Luft. Eine nicht fassbare Spannung besteht zwischen den 5 Mitgliedern der Band, die sich irgendwie entladen wird. Die Frage ist nur: wie?

Musikalische Pläne wurden langsam aber stetig artikuliert als Falk (Gitarre, Gesang), Heusch (Bass, Gesang) und Marcus entschlossen eine Band zu gründen, schon damals war die höchste Maxime möglichst kreativ und inspirativ Musik zu kreieren, hauptsächlich mit hohem improvisatorischem Anteil. Als jedoch Franzi (Gesang) und Tom (Gitarre, Gesang) dazu stießen wurde beschlossen von vorn anzufangen, etwas komplett neues auszuprobieren.
Aus den Spannungen entstehen Songs, unvorhergesehen, ungeplant und doch forciert, irgendwo zwischen all den vermeintlich unvereinbaren Stilgrenzen entstehen Ideen, die zu Improvisationen führen aus denen Abläufe, Strukturen und schlussendlich Songs entstehen.

Unser Stil bewegt sich in all den Grenzen die wir uns nicht auferlegen, die Produkte sind stets eine Zusammenführung all der Einflüsse und Ideen, die sich miteinander vereinbaren lassen. Daher nennen wir unseren Stil Progressive Pop, da für uns eingängige Lieder entstehen, die komplett im Proberaum durch reine Interaktion entstehen.

Wir sind The Saturday Morning – wir machen Musik, wie sie für uns am besten klingt.

Am 30.01.2009 ist es nun offiziell:
Unsere EP „Saturday, Finally!“ ist offiziell bei uns erhältlich, entweder auf Konzerten für je 2 Euro das Stück oder auch gern per Post. Schreibt uns einfach an.

Bisherige Auftritte/Referenzen:

2009
- 02.06.09 – The Saturday Morning im Studentenclub Mittweida
- 27.04.09 – Support für Pedro Mountains Mummy in der Groovestation
- 18.04.09 – Zusammen mit Morello Cherry im alten Bahnhofsgebäude Dresden Strehlen
- 04.04.09 – Support für Lingby in Katys Garage
- 28.02.09 – Evil Evening – Back to the Roots in der Chemiefabrik
- 28.02.09 – Jugendtag der Demokraten in der Grotte Dresden Nickern

2008
- 27.09.08 – Bandcontest Bad Schandau
- 02.06.08 – Bergfest der Chemieingenieure im Bärenzwinger
- 25.01.08 – Pre-XX Bandkontest im Beatpol
- 24.01.08 – Absolventenfeier der Lehramtsstudenten im Weberbau

2007
- 27.11.07 – Radioauftritt bei Coloradio
- 01.10.07 – Euroschulenball im Feldschlösschen
- 25.08.07 – Hechtfest 2007 vor dem Leonardo
- 25.08.07 – Hechtfest 2007 Schrammelmania Bandcontest
- 29.04.07 – erster Auftritt in der offenen Bühne im Hecht

the saturday morning

the saturday morning:

franzi – gesang

tom – gitarre, gesang

falk – gitarre, gesang

heusch – bass, gesang

marcus – schlagzeug

digitech hot rod rock distortion

24/01/2009 von aganim

ich habe ihn doch wieder entdeckt. bei dem roten effektgerät handelt es sich um eine vielzahl von verzerrern in einem. digitech hat diesem gerät einen morph-regler eingebaut, mit dem man zwischen 3 verschiedenen zerrern durchschalten kann und allem was dazwischen liegt, diese drei sind von ganz links nach ganz rechts: proco rat, boss ds-1, arbiter fuzz face. da ich persönlich nur den ds-1 kenne, den fuzz aber mal in nem laden hier um die ecke gespielt hatte, kann ich nur sage… die sounds sind echt klasse und sehr nah dran an den originalen. natürlich habe ich einen fuzz (big muff pi) und einen ordentlich-auf-die-omme zerrer (boss ds-2) daher benutz ich nur den vintage-distortion-sound. wenn der ähnlich klingt wie der original proco rat, dann weiß ich schon, was demnächst bei mir ankommen wird…

denn der sound ist echt ordentlich, sehr fett und dabei bratzelt es ordentlich vor sich hin -  so muss es sein, der sound ist insgesamt etwas organischer als der vom ds-2, ich würde sagen, das digitech hot rod liegt genau zwischen dem ds-2 und dem od-3. ich denke auch, dass sich digitech ordentlich an boss orientiert hat, das ganze design erinnert recht stark an die kollegen, was mich aber manchmal etwas stört ist der footswitch an sich, der hat manchmal eine kleine macke und ich weiß nicht warum, teilweise musste ich etwas mehr kraft aufwenden um den zu betätigen. der sound ist allerdings sehr gut, daher hab ich es nie übers herz gebracht ihn zu verkaufen oder weg zu geben, mit meinem alten transistor-verstärker (hughes und kettner vortex 80 112) musste ich auch volume immer ganz hoch drehen, damit die lautstärken gleich waren im vergleich zum cleanen bereich, aber jetzt mit röhren ist das alles kein problem mehr. doch die sache mit dem fußschalter… daher überleg ich auch den hot rod auszutauschen, ich muss mir mal den proco rat anschauen.

randinfos:

regler: level, tone, gain, mix

peripherie: input, 2 output (amp und mixer (hier wird ein amp emuliert… wer’s braucht?!)), 9 V-stromanschluss (standard boss), auch mit 9 V blockbatterie betreibbar

digitech hot rod rock  distortion

dunlop mxr csp-001 variphase

24/01/2009 von aganim

endlich darf ich nun auch ein variphase mein eigen nennen, ich hatte schon lange darauf gewartet. die vorstellung einen chorus (also besser hier einen phaser, was so etwas ähnliches ist wie ein flanger, nur vllt. nicht ganz so verschärft) in seiner frequenz per expressionpedal (also wah-pedal) einzustellen fand ich schon immer toll, da man auf diese weise sehr dynamisch mit dem effekt arbeiten kann. zwischen einem sehr soften, hintergründigen jazzphaser und natürlich der psychadelischen art eines schnell oszilillierenden phasers ist alles möglich. und jetzt ist er endlich da (aus amerika bestellt, sei wärmstens empfohlen)

so viel dazu erzählen lässt sich nicht. wenn der variphase (das?! oder gar die variphase) unbedient ist, dann ist er aus, also im gegensatz zu vielen wahs, bei denen man erst einen footswitch betätigen muss, indem man das pedal durchdrückt, hat das variphase eine feder drin, sodass es immer wieder auf die ausgangssituation zurückgeht. wenn man jetzt also leicht runterdrückt merkt man beim einsetzen des phasers einen sehr sehr leichten volume-anstieg und den einsetzenden phaser mit sehr geringer frequenz. das ganze klingt dann sehr jazzig und ist wirklich schön um damit akkorde zu spielen und gepalmmutede singlenote-linien zu spielen. je mehr man dann durchdrückt, desto größer wird die frequenz und wenn man ganz unten ist wird es sehr psychadelisch, wenngleich ich mir gewünscht hätte dass es noch ein wenig mehr oszilliert, aber so ist schon cool. man kann das variphase sehr gut benutzen um mehr dynamik ohne lautstärkeveränderungen einzubauen. auch mit verzerrung versteht es sich gut und auch den anderen effekten, sodass man immer wieder smooth phaser dazu geben kann.

das pedal bietet auch einige einstellmöglichkeiten an der seite und unten im batteriefach. an der seite lässt sich gain einstellen (ich glaub bis + 10 db) sowie der mix (also anteil am sound). im batteriefach kann man noch die amplitude einstellen, bei der es leider nur 2 möglichkeiten gibt: shallow und deep also niedrige und hohe amplitude.

wenn man also auf selbsteingestellten chorusflangerphaser-sound steht und schon immer mal das ganze mit wah-pedal-kombiniert haben wollte in orange für ausdrucksstarke sounds der speziellen sorte, dem sei das variphase ans herz gelegt!

randinfos:

regler: volume, mix, shallow-deep

peripherie: input, ouput, 9 V (standard boss anschluss) auch mit 9 V-batterie betreibbar

dunlop - mxr variphase custom csp-001